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Hier siehst du auf einen Blick, was es auf der Ohrlotsen-Seite alles zu entdecken gibt!

Nachhören – die Beiträge der Kinderradiogruppe Osdorf zum Thema Grenzen

Am Samstag, 16. Juni war es mal wieder soweit – die Kinderradiogruppe Osdorf hat live von der altonale 2018 gesendet. Im Studio mit dabei waren Mathilda, Ina, Lena und Adelina. Die Teilnehmer der Radiogruppe hatten sich schon länger auf diese Sendung vorbereitet und dafür das diesjährige altonale-Thema Grenzen aufgegriffen. Deshalb gab es auch einen besonderen Gast in der Sendung: Hank vom Presseteam der altonale hatten die jungen Radiomacher*innen eingeladen und er hat nochmal live erklärt, was es mit dem diesjährigen Thema der altonale auf sich hat. Außerdem diesmal noch sehr besonders: die Hördetektive aus der FABRIK waren mit einem tollen Beitrag über Grenzgeschichten in Altona beteiligt und die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Poppenbüttel haben im Rahmen der Projektwerkstatt Zukunft an der HAW eine Umfrage für die Sendung produziert.

Foto Moderatoren Sendung Grenzen KRO

Das diesjährige Moderatorinnen-Team der altonale-Sendung im MOTTE-Tonstudio

Von den eigenen Grenzen, an die man manchmal gelangt und die es manchmal sogar zu überwinden gilt, war die Rede. Genauso ging es aber auch um geografische Grenzen – zum Beispiel die gerade sehr oft zitierte zwischen Nord- und Südkorea. Aber auch die, die ehemals die Bundesrepublik und die DDR trennte, hat es in die Sendung geschafft.

Peter Gehlsdorf ist in Torgau an der Elbe, im Osten Deutschlands aufgewachsen. Er hat die Grenze zwischen der Bundesrepublik und der Deutschen Demokratischen Republik noch als junger Erwachsener miterlebt. Diese war für Ostdeutsche quasi unüberwindbar – viele sind bei dem Versuch des Grenzübertritts verhaftet, verletzt oder sogar getöt worden. Im Gegensatz zu vielen anderen Bürgern der DDR, die sich in dem Land eingesperrt fühlten, die Freiheiten vermissten, die mit der Gewalt des Staates zu rechnen hatten, blickt er mit eher gemischten Gefühlen auf den Fall der Mauer zurück. Im Interview mit Ina, Lena und Clara von der Kinderradiogruppe Osdorf gibt er einen sehr persönlichen Blick auf die innerdeutsche Grenze preis und erzählt auch, warum er diese nicht als persönliche Einschränkung erlebt hat. Weil wir in der Sendung nur einen Teil des gesamten Interviews senden konnten, gibt es das hier nochmal in voller Länge:

Ein paar weitere ausgewählte Beiträge aus der Sendung gibt es hier bei AUDIYOU und die gesamte Sendung zum Thema Grenzen kann man noch bis Samstag, 23.6.2018 hier bei TIDE nachhören.

Über uns

Kreativ-kritische Arbeit mit auditiven Medien

„Wir lotsen die Aufmerksamkeit auf das Hören“

Bereits seit Oktober 2009 sind die „Ohrlotsen“, eine Initiative des Stadtteil- und Kulturzentrums MOTTE e.V., aktiv.

In Zusammenarbeit mit Schulen, Stadtteilzentren, Bücherhallen, Museen und verschiedenen anderen Einrichtungen in und um Hamburg entstehen seitdem die unterschiedlichsten Projekte, die trotzdem immer eins gemeinsam haben:

Alles dreht sich ums hören – und gehört werden!!!

Im Rahmen einer kritisch-reflektierenden aber ebenso künstlerisch-ästhetischen Projektgestaltung bekommen Heranwachsende Gelegenheit sich mit ihrer unmittelbaren Lebenswelt aber eben auch mit neuen Themen auseinanderzusetzen.

Ob, Hörspiele oder ganze Radiosendungen, Literatur- und Bildvertonungen, Klangkollagen, Audioguides, Geräuscherätsel uvm. – mit Unterstützung unseres multiprofessionellen Teams erhalten junge Menschen Gelegenheit, Hörbares kreativ selbst zu gestalten. Dieses bezieht sich sowohl auf die inhaltliche Umsetzung als auch den gesamten Produktionsprozess.

Durch die intensive Beschäftigung mit Klang, Musik und Geräuschen vor allem aber der spielerischen Auseinandersetzung mit Sprache verbessert sich die Fähigkeit zu hören und zu sprechen.

Innerhalb einzelner Projekte und Produktionen besteht die Möglichkeit die unterschiedlichsten Themen zu behandeln. So werden kulturelle Bildungsprozesse ebenso angeregt wie Medienbildung, beispielsweise, wenn es um die „Gemachtheit“ von Medien geht.

Durch das selbstbestimmte Arbeiten in Projektgruppen werden soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten genauso gefördert wie Selbstbewußtsein/Selbstwirksamkeitsempfinden und der Spaß an eigenständiger, kreativer Arbeit.